von Peter Handke
Premiere: 22.10.2004 im Keller 1230, Bern
Produktion: theater nota bene, Bern
Zwei Männer ohne Namen, ohne Herkunft, ohne Identität. Sie treffen aufeinander. Sie treffen in diesem Moment nicht zum ersten Mal aufeinander, sondern tun dies vermutlich täglich. An irgendeinem Tag treffen sie sich also wieder: "...Der Vormund sieht das Mündel. Der Vormund sieht das Mündel an. Das Mündel isst in Ruhe einen Apfel. Das Ansehen des Mündels durch den Vormund zieht sich hin. Allmählich, wie wir sehen, beginnt sich auch das Essen des Apfels hinzuziehen. Je länger der Vormund schaut, desto langsamer wird das Essen des Apfels. Als der Vormund am längsten geschaut hat, hört das Essen des Apfels auf. ..."